Der Garten von Schloss Wartegg erzählt Geschichte nicht laut, sondern in Linien, Blickachsen und offenen Räumen.
Seine heutige Gestalt verdankt er Louise von Bourbon-Parma, Herzogin und Regentin von Parma, die das Schloss 1860 als Exilsitz erwarb. Bereits ein Jahr zuvor hatte sie den französischen Landschaftsarchitekten Paul Lavenne de Choulot mit der Planung der Parkanlage beauftragt.
Choulot galt als grüner Visionär seiner Zeit und prägte mit seinen englischen Parkanlagen weite Teile Frankreichs. Ausserhalb seiner Heimat gestaltete er nur zwei Parks. Die Anlage von Schloss Wartegg ist eine von lediglich vier, die er als sogenannten «königlichen Park» entwarf. Bis heute prägen sanfte Übergänge, gezielte Sichtbezüge und die Verbindung von Natur und Architektur diesen historischen Garten, der nicht inszeniert, sondern Raum lässt.

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