
Kartause Ittingen
Nördlich von Frauenfeld liegt die Kartause Ittingen, ein Ort mit klösterlicher Geschichte, Gärten und gelebter Selbstversorgung. Zwischen Rosen, Gemüsebeeten und historischen Räumen ist Kunst Teil des Alltags. In den Gärten und im Haus begegnen sich Gegenwart und Vergangenheit.
Nördlich von Frauenfeld im Thurgau liegt die Kartause Ittingen. Die ehemalige Klosteranlage ist heute Hotel, Kulturort und Arbeitsstätte. Alte Mauern, Innenhöfe und Wirtschaftsgebäude prägen die Atmosphäre und verweisen auf die Geschichte des Ortes.
Die Gärten sind seit Jahrhunderten Teil dieses Selbstverständnisses. Rosenzucht, Gemüse- und Kräuteranbau sowie ein Samensortengarten gehören zur gelebten Praxis. Die Küche arbeitet mit Produkten aus eigener Produktion oder aus der unmittelbaren Region. Pflege, Anbau und Erhalt sind hier eng miteinander verbunden.
Zur Kartause gehört auch das Kunstmuseum Thurgau. Es zeigt Positionen der Gegenwartskunst und widmet sich unter anderem dem Werk von Adolf Dietrich sowie Naiven und Art Brut-Künstler:innen. Einige Ausstellungsräume liegen in ehemaligen Klosterkellern. Die sichtbaren Spuren der Vergangenheit prägen die Wahrnehmung der Kunst.
In den Gärten der Kartause sind Arbeiten von Étienne Krähenbühl zu sehen. Krähenbühl, 1953 in Vevey geboren, studierte in Lausanne sowie in Paris und Barcelona. Seit den 1970er-Jahren arbeitet er als Bildhauer, Klangplastiker und Zeichner. Im Zentrum steht Metall, das er in seinen physikalischen und ästhetischen Eigenschaften erforscht. Seine Skulpturen reagieren auf Raum, Klang und Berührung und schärfen den Blick für Material und Umgebung.
Künstler:innen an diesem Ausstellungsort

Etienne Krähenbühl ist ein bedeutender Bildhauer, Klangplastiker und Zeichner, der für seine faszinierenden Metallskulpturen bekannt ist.



